Wer zu feuchtes Brennholz verbrennt oder den Kamin unsachgemäß betreibt, belastet die Umwelt mit vermeidbaren Emissionen und krebserregenden Feinstäuben. Nach Stiftung Warentest und dem Geschäftsführer des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI), Frank Kniele, gibt es zwei Optionen dem entgegenzuwirken:

Die erste Variante, die Anschaffung eines neuen Ofens, setzt eine gewisse Anfangsinvestition voraus. Jedoch spart ein fabrikneuer Ofen bis zu 85% an Emissionen ein, gegenüber einem Gerät aus den 70er Jahren.

Die zweite Variante ist dagegen für jedermann problemlos umsetzbar: Einfach beim Kauf von Brennholz auf eine optimale Restfeuchte von unter 20% achten. Wenn vereinzelte Scheite bis zu 25% haben ist das auch noch kein Problem, allerdings gilt die Faustregel, je feuchter, desto ineffizienter und umweltgefährdender.

Wollen Sie zusätzlich zu ökologischen auch soziale Aspekte des Heizens mit Brennholz beachten, dann kaufen Sie ihr Brennholz am besten schon in fertigen Holzscheiten ein und verzichten auf den lärmbetäubenden Einsatz ihrer Kreissäge. Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.